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    Technologické zařízení, průzkum a obnova objektu bývalé papírny č. p. 5 v Hamru na Jezeře
    (Technická univerzita v Liberci, ) Kolka, Miroslav; Peřina, Ivan
    Die Studie ist der komplexen bauhistorischen Auswertung des Frühbarockobjektes der Papierfabrik in Hammer gewidmet. Der bestehende Kern des Gebäudes wurde in den 1680er Jahren auf dem Gebiet der ehemaligen älteren, 1655 gegründeten Papierfabrik gebaut. Grundlegend wurden dann die Umbauten im Hochbarockstil mit verzierter Fassade und die klassizistischen baulichen Veränderungen in den 1820er und 1830er Jahren. Die älteste Etappe mit gemauertem Souterrain und Erdgeschoss und mit dem Fachwerkgeschoss wird aufgrund der neuesten Erkenntnissen und der Identifizierung einer ganzen Reihe an Bauten aus dem Bauhorizont des 17. Jahrhundert in den Kontext der Entwicklung der technischen und dörflichen Bauten eingereiht. Besondere Aufmerksamkeit wird dem als Unikat erhaltenen Torso der technologischen Papierfabrik-Anlage und dem Betriebsumbau in bestimmten zeitabschnitten gewidmet. An den Beispielen der Auswertung der Fundsituationen im Innenraum und besonders an der Fassade werden die Möglichkeiten der durchlaufend durchgeführten Untersuchungsarbeiten und ihre Notwendigkeit für die qualifizierte Erneuerung der Bauten dargestellt. Die meiste Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die Untersuchung und folgende Erneuerung der Fassade der Papierfabrik, die in der verzierten Form des Hochbarockstils präsentiert wurde und die dank ihrer hochwertigen Ausführung zu den gelungensten Denkmalerneuerungen wenigstens in Nordböhmen gehört.
  • Item
    Čeští Němci mezi regionální a „sudetoněmeckou identitou“ Historie v libereckých, frýdlantských a jabloneckých vlastivědách
    (Technická univerzita v Liberci, ) Mezerová, Jana
    Bei der Identitätsformung der aus den tschechischen Ländern stammenden Deutschen bzw. der tschechoslowakischen oder Sudetendeutschen spielten neben dem wetteifern mit dem tschechischen Emanzipationsprozess (dem bis jetzt die Forschungsaufmerksamkeit gewidmet wurde) auch die parallelen regionalen Identitäten eine wichtige Rolle, die in Folge der gemischten Besiedlung überdauerten. Eine starke Verbindung mit den Regionen beweist eine große Menge an landeskundlichen werken; reich war auch die landeskundliche Produktion in der Region der Oberneiße. Die Forschungsgebiete, die im Rahmen der Landeskunde der regionalen Geschichte gewidmet wurden, weisen deutlichen Einfluss der deutschen, an der Prager Universität gepflegten Geschichtsschreibung auf. Bedeutend war aber auch die Gegenrichtung der Übertragung, indem die Regionalgeschichte als Quelle der konkreten Fakten und Beispiele diente, die die von den Akademikern formulierten Entwicklungstendenzen bestätigen sollten. Beim Konstruieren der einheitlichen Identität der Deutschen aus den tschechischen Landesteilen, bzw. aus der Tschechoslowakei, deren wesentlicher Bestandteil die eigene Geschichtsauffassung war, ist das popularisierte geschichtliche Narrativ und die Identifikation mit den Vorfahren, mit den bedeutenden Kulturschaffenden wichtig. Regionenwiedie Oberneiße, dieoftdurchraue Klimabedingungen, geographisch ungünstige Situation oder auch durch die Position an der wirkungsperipherie der höheren Verwaltungsstrukturen gekennzeichnet sind, gewährten den nötigen Raum, wo sich Eigenschaften wie Unternehmer- und Erfindergeist und die Fähigkeit, in den ungünstigen Bedingungen zu bestehen, durchsetzen konnten. Das ist die Ausgangsfigur des Narrativs der regionalen Landeskunden. zu dieser am Anfang neutralen Grundlage kam schrittweise der nationale Inhalt hinzu. In den landeskundlichen werken aus dem Anfang der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschien diese charakteristik im engen zusammenhang mit der Formulierung des Geschichtssinnes der tschechischen Deutschen, bzw. mit ihrer geschichtlichen Kultivierungsaufgabe und projizierte sich in die Betonung des Besiedlungs- und Kolonisierungsthemas. Unter dem Einfluss des Patriotismus wurde dann vorausgesetzt, dass für diese Aufgabe gerade der deutsche Bevölkerungsteil die besondere angeborene Begabung hat.